Aktien für Anfänger: So gelingt der Start an der Börse!

Viele Menschen haben Angst, ihr Geld in Aktien anzulegen, weil sie der Meinung sind, dass die Börse dermaßen kompliziert ist, so dass der Aktienhandel ausschließlich für Könner und Experten geeignet ist. Doch die Realität sieht vollkommen anders aus, denn es ist heutzutage so einfach, in den Aktienhandel einzusteigen.

Zunächst muss ein Online-Depot mit Verrechnungskonto eröffnet werden, was mit Hilfe des Internets schnell und unkompliziert gelingt. Auch mit Hilfe von Apps lässt sich das blitzschnell mobil erledigen. So kann man heutzutage nicht nur zügiger, sondern auch mit geringeren Gebühren traden.

Die Banken stellen dem Nutzer zwar immer Experten zur Seite, doch hier vertraut man blind auf die Meinung Dritter. Empfehlenswert ist es immer, sich sein eigenes Bild zu machen, wenn man sich zum Beispiel die Frage stellt: Tesla Aktie kaufen oder nicht.

Kostet der Aktienhandel viel Zeit?

Neulinge haben zudem immer sehr viel Angst vor dem Zeitaufwand, den der Aktienhandel angeblich mit sich bringt. Hier muss klar differenziert werden, denn oftmals wird vermittelt, dass Trader den ganzen Tag am Rechner sitzen und auf diese Weise sehr schnell reich werden. Natürlich gibt es diese Trader, die darüber hinaus auch noch überaus erfolgreich sind, allerdings hat das nichts mit dem seriösen und langfristigen Handeln an der Börse zu tun.

Entscheidend ist hier eine zukunftsorientierte Anlagestrategie. Wer sich positioniert, benötigt wöchentlich ca. 5 Minuten, um sich mit seinem Aktienhandel auseinandersetzen. Diese Zeit muss aber auch nur dann investiert werden, wenn man Aktien kaufen oder verkaufen möchte. Ansonsten bleiben die Aktien einfach im Depot liegen.

Gibt es tatsächlich Anfänger Aktien?

Eines vorweg, Anfänger können prinzipiell mit allen auf dem Markt befindlichen Aktien handeln und es gibt grundsätzlich keine Beschränkungen. Es gibt Online Broker mit einer App, die mit sogenannten Risikostufen arbeiten, die entsprechend freigeschaltet werden müssen.

Dennoch ist es empfehlenswert, gerade als Anfänger auf Unternehmen zu setzen, die bereits über einen längeren Zeitraum am Markt sind und sich durch stetige Gewinne auszeichnen. Zudem sollten auch die Zukunftsprognosen des Unternehmens gut aussehen. Hier kann man davon ausgehen, dass diese Wertpapiere nicht so starken Schwankungen unterliegen, oder wie es in der Fachsprache heißt, nicht so volatil sind.

Es gibt aber auch durchaus für Anfänger ungeeignete Aktien. Dazu zählen vor allem Aktien, die als sogenannte Geheimtipps gehandelt werden. Diese Meldungen können sowohl vom Nachbarn kommen oder von den vielen selbsternannten Börsengurus. Für gewöhnlich handelt es sich hierbei häufig um heiße Luft und auf die versprochenen Gewinne kann man lange warten.

Für Anfänger eher ungeeignet sind zudem Aktien von jungen Unternehmen. Hier lässt sich der Werdegang der Aktie noch schwieriger voraussagen als bei anderen Aktien.

Empfehlenswert ist es immer, in Unternehmen zu investieren, die zu den Megatrends zählen. Es ist davon auszugehen, dass gerade solche Unternehmen in kommenden Jahren deutlich an Wert gewinnen werden. Um nur eines zu nennen, so könnte es sich beispielsweise um die Aktie von Apple handeln.

Gerade für Anfänger lohnt es sich, in solche Aktien zu investieren. Sie werden auch Trendfolge-Aktien genannt und unterliegen in der Regel weit weniger den Schwankungen an der Börse. Auf diese Weise können auch Anfänger beruhigt die Aktien im Depot liegen lassen und dabei nicht des Schlafes beraubt werden.

Die Medien sorgen für Verunsicherung

Durch die Nachrichten werden die Börsen stark beeinflusst, was vor allem daran liegt, dass sich die Menschen, die dort den Handel betreiben, sich stark beeinflussen lassen und nicht immer rational handeln. Immer wieder hat sich gezeigt, dass Nachrichten über bestimmte Branchen, Unternehmen oder auch die Weltwirtschaft für ein nahezu kopfloses Verhalten der Anleger an der Börse sorgten.

Sobald der Verkauf bestimmter von den Nachrichten betroffener Aktien begonnen hat, folgen diesem Beispiel vollkommen emotional auch gleich einem Herdentrieb viele Anleger. Hier kommt es dann zu einer sogenannten Aktienkorrektur. Das bedeutet, nur weil der Kurs kurzfristig nach unten fällt, wird sofort verkauft.

Hier sollte man sich deutlich weniger beeinflussen lassen und stattdessen einer zuvor durchdachten Anlagestrategie folgen. Das ist die Art und Weise, wie man auf Dauer eine überdurchschnittlich hohe Rendite erzielen kann.

Langfristigkeit heißt die Zauberformel

Wenn es um das schnelle Geld an der Börse geht, ist das zwar durchaus möglich, aber auch ebenso vergleichbar mit dem Glücksspiel. Aktien als Finanzanlage dienen dem Aufbau des Vermögens über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. Nur eine Anlagestrategie sorgt dafür, dass die Aktien mit recht hoher Wahrscheinlichkeit in ihrem Wert steigen werden. Kurzfristige Trends und Hypes sollte daher gemieden werden und langfristige Megatrends sollten stattdessen verfolgt werden.

Vereinfacht ausgedrückt, investiert man in Unternehmen, deren Produkte man selbst nutzt oder vermutlich nutzen wird.

Das Vermögen verteilen

Es ist niemals empfehlenswert, nur in eine einzige Aktie zu investieren, sondern das Risiko streuen. Am besten funktioniert das, indem man in die Aktien unterschiedlicher Branchen und Unternehmen investiert. Erleidet eines der Unternehmen Kurseinbrüche, so werden die verbleibenden Aktien diese Verluste wieder ausgleichen.

Bild: https://unsplash.com/photos/VkRq5w3asCA

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