5 Tipps für den Umgang mit Kryptowährungen

Kryptowährungen und die zugrundeliegende Blockchain-Technologie sind komplexe Konstrukte und gerade für Einsteiger in die Krypto-Welt schwer zu verstehen. Um sich erfolgreich auf diesem Terrain zu bewegen und vielleicht selber das ein oder andere Krypto-Investment zu tätigen, ist es allerdings unabdingbar, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Im Folgenden fünf unentbehrliche Tipps für den sicheren Umgang mit Kryptowährungen.

Vorweg

Ganz allgemein geht es bei Finanzen stets um Sicherheit. Beim Thema Kryptowährungen kommt dieser Sicherheit eine wesentlich höhere Bedeutung zu. Der Umgang mit digitalen Währungen gestaltet sich daher in verschiedenen Aspekten anders, als der Umgang mit regulären Währungen. Wer Bitcoin kaufen möchte, um es zu halten oder gewinnorientiert auf entsprechenden Plattformen zu handeln, sollte dies erst nach einer intensiven Auseinandersetzung mit allen relevanten Aspekten tun.

Tipp 1: Den Markt im Blick behalten

Wie bei allen anderen Investments und Anlagen auch, ist es unumgänglich den Markt stets im Blick zu haben, wenn man langfristigen erfolgreich sein will. Dabei geht es nicht nur darum den Bitcoin Kurs bzw. den Kursverlauf anderer ausgewählter Kryptowährungen zu verfolgen, vielmehr muss die Gesamtsituation des Marktes zumindest grob überschaut werden können. Neue Unternehmen, Veränderungen auf dem Investorenmarkt, Übernahmen und der wirtschaftliche Erfolg von Krypto-Unternehmen geben Aufschluss über mögliche Trends und zukünftige Entwicklungen. Neben zahlreichen seriösen Seiten und Newsblogs, gibt es allerdings auch viele Falsch oder Fehlinformationen. Es ist daher ratsam sich mittels mehrerer Medien, bestenfalls auch ausländische Nachrichten zum Thema Kryptowährungen zu informieren.

Tipp 2: Verschlüsselte Password-Manager nutzen

Generell haben Internetbenutzer heute zahlreiche Passwörter für E-Mail-Dienste, soziale Netzwerke, Internetbanking und Co. Ein durchdachtes Passwortmanagement ist unerlässlich, um es Cyberkriminellen und Hackern nicht unnötig zu vereinfachen, die Passwörter zu entschlüsseln. Viele nutzen für alle Dienste und Anwendungen ein und dasselbe Passwort, wodurch im Zweifel sämtliche Accounts von Angriffen betroffen sein können. Um den Überblick über seine Passwörter zu behalten, empfiehlt es sich einen professionellen Passwortmanager zu nutzen, der die Passwörter verschlüsselt. Auf diese Weise behält man stets den Überblick über die Passwörter aller Accounts und kommt nie in die Verlegenheit eines zu vergessen. Für alle die auf Nummer sicher gehen wollen, ist es ratsam die Passwörter zusätzlich auf einem externen Speichermedium zu sichern.

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Tipp 3: Selber die Kontrolle behalten

Sobald man einen gewissen Betrag in Kryptowährungen investiert hat, ist es wichtig so schnell wie möglich unabhängig zu werden und seine Währungen eigenständig zu verwalten. Auf keinen Fall sollte man den verschiedenen Exchanges blind vertrauen, wer sozusagen seine eigene Bank wird, ist unabhängiger und sorgt für mehr Sicherheit bei der Aufbewahrung. Hierfür empfiehlt sich eine private Wallet, in welche die Kryptowährungen regelmäßig transferiert werden können. Wichtig ist es den Private Key, welcher den Zugang zur Wallet ermöglicht sicher zu verwahren und ihn bestenfalls doppelt oder auch dreifach abzusichern. Wenn dieser Key verloren geht, besteht keine Chance an den Inhalt der Wallet zu gelangen. Wer mit Kryptowährungen nicht nur herumexperimentieren oder erste Erfahrungen machen möchte, sollte mittel- bis langfristig in eine Hardware Wallet investieren.

Tipp 4: Doppelte Vorsicht bei Transaktionen

Bei Transaktionen ist es besonders wichtig, die Kryptowährung auch tatsächlich an die richtige Empfängeradresse zu senden. Was zunächst einmal banal klingt, wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, das Krypto-Transaktionen gänzlich anders funktionieren, als es bei herkömmlichen Banküberweisungen der Fall ist. Zum einen ist der Code deutlich länger, was das Einschleichen von Fehlern bei der Eingabe begünstigt, zum anderen ist das digitale Geld im Zweifel für immer verloren, ein Rückgängigmachen ist bei Krypto-Transaktionen nicht möglich. Wer also auch nur eine Ziffer oder einen Buchstaben der Empfängeradresse vertauscht, hat im Zweifel das nachsehen. Auch bei Copy und Paste eingaben gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nicht nur die eigene Ungenauigkeit kann hier zu Fehlern führen, auch sind Hacker in der Lage den Code zu ändern und für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Tipp 5: Die Risiken kennen

So groß die Gewinne, die Bitcoin Investoren und Halter seit 2013 eingefahren haben, so groß ist auch das Risiko hoher Verluste. Trotz des großen Potenzials das in Kryptowährungen steckt ist die Volatilität nicht zu unterschätzen. Wie bei allen anderen Investments auch, ist es daher wichtig sein Kryptoportfolio zu diversifizieren, also nicht nur in eine, sondern in unterschiedliche Kryptowährungen zu investieren und so das Risiko eines Verlustes zu minimieren. So können Kursrückgänge der einen Kryptowährung durch Zugewinne einer anderen ausgeglichen werden.
Darüber hinaus besteht ein Risiko sicherlich auch in der Aufbewahrung von Kryptowährungen. Wer beispielsweise sämtliche Coins auf seiner Festplatte speichert und diese einen Crash erleidet, sind sämtliche Werte unwiderruflich verloren.

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